Leben mit Demenz

Seniorin schält KartoffelnAnna Knoll

Ein Großteil unserer MitarbeiterInnen in der Pflege und Betreuung haben Zusatzqualifikationen für den Umgang mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Gerontopsychiatrische Kenntnisse und Validationskurse erleichtern das Verständnis und die Kommunikation.

Im Umgang mit desorientierten Bewohner/innen wenden wir das Kommunikationsmodell der Validation nach Naomi Feil an. Mit verbalen und nonverbalen Stimuli fördern wir die Sinneswahrnehmung. Hierbei kommen verschiedene Elemente wie Musik, Düfte, Berührungen und visuelle Anreize zum Einsatz. Betreuungskonzepte werden von uns stetig weiter entwickelt und verbessert.

Für unsere Bewohner/innen mit dementiellen Erkrankungen bieten wir spezielle Betreuungsangebote an:
 

  • In der Tagesgruppe "Elisabeths Schatulle" treffen sich täglich acht bis zehn  Bewohner/innen, denen wir einen geregelten Tagesablauf nach dem Normalitätsprinzip anbieten, also ein Leben im Alltag.
    So werden je nach Wunsch und Fähigkeiten Teile der Mahlzeit selbst zubereitet. Kleine Haushaltstätigkeiten wie Tisch decken, Geschirr spülen oder auch Gartenarbeit können übernommen werden. Zeitung lesen und Musik hören gehören zu den Tagesritualen.
  • In der Wohngruppe betreuen wir Bewohner/innen mit einer mittleren bis schweren Demenzerkrankung durch Mitarbeiter/innen der Betreuung. Diese bieten Gedächtnis- und Bewegungsaktivitäten an und unterstützen und fördern unsere Bewohner/innen, um die noch vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten zu erhalten.

Zur Teilnahme an diesen Betreuungsangeboten gibt es bestimmte Kriterien, über die wir Sie gerne informieren.

Hinter dem Haus gibt es einen sonnendurchfluteten, farbenprächtigen Sinnesgarten mit Rundweg, der als geschützter Bereich angelegt ist und sehr gerne von den Bewohner/innen genutzt wird.